Als bekannt wurde, dass der Oscar-nominierte österreichische Kameramann Christian Berger für diesen großen Auftritt keinen Smoking hat, sprang das renommierte Wiener Herrenmodehaus „Teller“ gerne ein.
Aufgrund seiner 90 Jahre Erfahrung versteht es TELLER, welcher Künstler wie Hermann Nitsch, Peter Alexander und Sportgrößen wie Karl Schranz betreut, seinen Kunden immer zum gelungenen Auftritt zu verhelfen.
Mit neuem Smoking ausgestattet kann Christian Berger nun beruhigt der Oscarverleihung am 7. März entgegensehen.
Der Tiroler Kameramann wird gute Figur machen als einer von drei rot-weiß-roten Kandidaten für die goldene Trophäe, für die auch seine Landsleute Regisseur Michael Haneke und Schauspieler Christoph Waltz nominiert sind.
Berger, der schon von der „American Society of Cinematographers (ASC)“ für seine ausdrucksvollen Einstellungen im Film "Das weiße Band" (Regie: Michael Haneke) zum Kameramann des Jahres 2009 gekürt wurde, sieht die Nominierung als seinen vorläufigen Karrierehöhepunkt.
Geboren: 13. Jänner 1945 in Innsbruck
Begann 1968 als freier Mitarbeiter beim ORF-Landesstudio Tirol
In den 1970er Jahren gründete er eine eigene Produktionsfirma und arbeitete an Dokumentarfilmen und Bildberichterstattungen, aber auch als Regisseur, Produzent oder Co-Autor an Fernsehproduktionen mit.
Für seinen ersten Spielfilm "Raffl" erhielt Berger 1985 den Max-Ophüls-Preis.
1986 erhielt Berger den Österreichischen Staatspreis für Filmkunst.
Berger arbeitete als Kameramann für Luc Bondy, Amos Gitai, Wolfgang Glück und Michael Haneke.
An der Filmakademie Wien ist Berger als Universitätsprofessor tätig.